Airbnb Steuern Schweiz – Das müssen Sie wissen

Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Kurtaxe – wir erklären Ihnen transparent, welche Steuerpflichten bei Airbnb-Vermietung anfallen und wie Sie legal optimieren.

⚠️ Wichtig: Airbnb-Einkünfte sind steuerpflichtig

Alle Einnahmen aus Airbnb-Vermietung müssen in der Schweiz in der Steuererklärung angegeben werden. Wer dies nicht tut, riskiert Nachzahlungen, Bussen und Strafverfahren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es richtig machen.

Diese Steuern fallen bei Airbnb-Vermietung an

Ein vollständiger Überblick über Ihre steuerlichen Pflichten in der Schweiz.

Einkommensteuer

Alle Airbnb-Einnahmen sind steuerpflichtig

Ihre Netto-Einnahmen (nach Abzug aller Kosten) werden dem steuerbaren Einkommen zugerechnet. Sie zahlen darauf Ihre normale Einkommenssteuer (Bund, Kanton, Gemeinde).

Mehrwertsteuer (MWST)

Ab CHF 100000 Umsatz pro Jahr

Wenn Ihr Jahresumsatz CHF 100000 übersteigt, müssen Sie sich für die MWST registrieren und 3,8% MWST (Beherbergung) auf Ihre Preise aufschlagen.

Kurtaxe / Tourismusabgabe

Je nach Gemeinde unterschiedlich

Viele Gemeinden erheben eine Kurtaxe pro Übernachtung (CHF 1–5). Diese wird vom Gast bezahlt, Sie müssen sie aber an die Gemeinde abführen.

Was Sie steuerlich absetzen können

Diese Kosten reduzieren Ihr steuerbares Einkommen – nutzen Sie alle Möglichkeiten!

✅ Reinigungskosten

Alle Ausgaben für professionelle Reinigung zwischen Gästen sind vollständig absetzbar.

✅ Management-Gebühren

Kosten für Airbnb-Verwaltungsservices wie HostPilot sind betriebliche Aufwände und voll absetzbar.

✅ Versicherungen

Zusatzversicherungen für Kurzzeitvermietung, Haftpflicht, Inhaltsversicherung – alles absetzbar.

✅ Verbrauchsmaterial

Bettwäsche, Handtücher, Toilettenpapier, Seife, Kaffee, Welcome-Pakete – alle laufenden Kosten.

✅ Reparaturen & Wartung

Werterhaltende Investitionen (nicht wertvermehrende!) können Sie als Aufwand geltend machen.

✅ Airbnb-Gebühren

Die 3% Servicegebühr, die Airbnb Ihnen verrechnet, ist voll absetzbar.

Häufige Steuerfragen

Muss ich Airbnb-Einnahmen auch bei kleinen Beträgen angeben?

Ja, absolut. Auch CHF 500 im Jahr sind steuerpflichtig. Die Schweizer Steuerbehörden erhalten automatisch Daten von Airbnb – Verschweigen wird früher oder später entdeckt.

Was passiert wenn ich Airbnb-Einkünfte nicht angebe?

Steuerhinterziehung wird in der Schweiz hart bestraft: Nachzahlung der Steuern plus Zinsen, Busse bis zu 3x die Steuerschuld, in schweren Fällen sogar Strafverfahren.

Bekommt das Steueramt automatisch Infos von Airbnb?

Ja. Airbnb ist in der Schweiz verpflichtet, Vermieterdaten und Einnahmen an die Steuerbehörden zu melden. Spätestens ab CHF 2500 Jahresumsatz.

Kann ich als Vermieter selbstständig sein?

Ja, ab einem gewissen Umfang kann Airbnb-Vermietung als selbstständige Tätigkeit gelten. Das bringt mehr Abzugsmöglichkeiten, aber auch AHV-Pflicht. Lassen Sie sich beraten.

💡 Unser Tipp: Professionelle Steuerberatung

Airbnb-Steuern können komplex sein. Wir empfehlen Ihnen, einen Steuerberater zu konsultieren – gerade im ersten Jahr. So stellen Sie sicher, dass Sie alle Abzüge nutzen und nichts falsch machen. HostPilot unterstützt Sie mit detaillierten Abrechnungen, die Sie direkt für die Steuererklärung verwenden können.

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